Samstag, 18. April 2015

Sammetblau

Im Moment kann ich nicht viel.

Schlafen, das ist wichtig, als wäre ein Ausgeruhtsein zu erreichen.


Dinge die sich mir nähern wie ein Monster das aus dem Dunkel herankriecht.


Bin ich es, die in einer dunklen Ecke sitzt?


Was macht das?


Breche ich auf kommt heraus nur Licht.

Monster fürchten das Dunkel, sie fürchten sich. Ich lache darüber.


Im Moment bin ich sehr starr. Was soll ich nach Waffen greifen? Die Dinge werden vorüberziehen. Was sie von mir mitnehmen werden weiß ich noch nicht, aber noch weniger weiß ich, ob ich es dann noch brauchen würde, nachdem sie es mir genommen haben würden. Also was soll die Aufegung? Ich schlafe gut.


Ich kann nur nicht unbedingt sagen, dass ich genau dann schlafen kann wenn ich es will oder wenn Zeit dazu wäre, vor allem letzteres. Ich konnte schon immer hervorragend unter jeder Bedingung schlafen, schlafen zur Erholung wie man ins Kino geht. Man erlaubt sich, die Welt zu vergessen, doch anders, anders als vor laufenden Bildern, ohne sie gegen eine andere auszutauschen, ohne dafür zu bezahlen.

Wirklich, den Stress kann man sich sparen, wozu der Aufwand?


Außer natürlich, wenn man gerade mal über Etwas gleichsam nützliches wie erhebendes nachdenken will - etwas das doch nicht unmöglich erscheint -; denn dort streift man schnell alle Grenzen.

Man kennt ja die Bedingtheit der Dinge wenn man auf sich selbst kommt.

Die Bedingungen die ein Film setzt kann man freier umorganisieren.


Ich wette es gibt eine unendliche Menge hervorragender Filme die niemand sieht, sternengleichviel.

Sie entstehen aus den rohen, groben, vorgefertigten Holzschnitten, die die Filmindustrie mit so viel Aufwand auszuspucken vermag und werden erst im Kopf des Kinogängers verfeinert, welcher sich sein Leben nicht besser zu träumen vermag als es von selbst schon kommen wird.

Da sich nun einmal die Dinge zur Zufriedenheit lösen lassen kann das ja bei einem Film mit verkorkstem Ende oder einer fehlgestalteten Nebenfigur auch nicht so schwer sein...

Kommentare:

  1. Ich wünsche Dir von Herzen, daß die Starrheit sich auflöst zu einer inneren Ruhe.

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    1. Manchmal ist es erstaunlich wie nah beide beieinander sind...

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